Studentische Hilfskraft im Bereich Steuerungstechnik und Inbetriebnahme von prototypischen Anlagen
Die Abteilung Karosseriebau, Montage und Demontage des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU untersucht schwerpunktmäßig den Einsatz innovativer Technologien für die Montage. Die Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit in der Luftfahrtindustrie stellen besonders hohe Anforderungen an die Fertigung und Montage elektrischer Antriebssysteme. Mit anderen Worten: Die steigenden Anforderungen an Leistung, Qualität und Rückverfolgbarkeit von leistungsstarken Elektroantrieben erfordern Fertigungssysteme, die in der Lage sind, heterogene und dezentrale Informationen aus dem physischen Produktionsprozess mit digitalen Modellen, Datenverarbeitung und Entscheidungsfindungsmethoden zu verknüpfen. Im aktuellen Projekt LoPPer liegt der Fokus auf der Umsetzung adaptiver Präzisionsmontageprozesse für die Aktivkomponenten solcher Motoren. Die steuerungstechnische Vor-Ort-Inbetriebnahme der prototypischen Automatisierungs-Zelle stellt den Übergang von der Theorie in die Praxis dar. Dabei sollen unter anderem an einem Beckhoff IPC: Schwerpunkt ist die Übersetzung von (vorgegebenen) Algorithmen in eine Ablaufsteuerung mit der Logik eines (adaptiven) Regelkreises, sodass live-Sensordaten eingelesen und daraus Steuerbefehle für die Aktorik abgeleitet werden. Zur Verfügung steht aktuell u.a. ein 3-Achs-Portalsystem (auch „Gantry“), verschiedene Sensorik und verschiedene Endeffektoren (angetriebene Werkzeuge). Die Endeffektoren sollen über das 3-Achs-System im Mikrometerbereich basierend auf vorgegebenen Algorithmen positioniert werden. Parallel sollen Sensordaten zur Positionsüberwachung verarbeitet werden und in Regelkreis-Logik Steuerbefehle für die Aktorik generieren. Vorkenntnisse zur Hochsprachenprogrammierung („strukturierter Text“ nach der IEC 61131-3 Norm) sind von großem Vorteil. Aufgrund von sehr hohem internen und externem Abstimmungsbedarf (Kollegen, Lieferanten, Steuerungshersteller) sind sehr gute Englisch und/oder sehr gute Deutsch-Sprachkenntnisse zwingende Voraussetzung. Vorkenntnisse zu elektrischer Sicherheit und elektrischer Verdrahtung sind wünschenswert.
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Wir wertschätzen und fördern die Vielfalt der Kompetenzen unserer Mitarbeitenden und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung sowie sexueller Orientierung und Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Unsere Aufgaben sind vielfältig und anpassbar – für Bewerber*innen mit Behinderung finden wir gemeinsam Lösungen, die ihre Fähigkeiten optimal fördern.
Die Vergütung richtet sich nach der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigung der Hilfskräfte.
Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt die Fraunhofer-Gesellschaft eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber für innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft.
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Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU
Kennziffer: 85639